Externe Hardware verwenden

  • Live Versionen: 9-10
  • Betriebssystem: Alle

Live ermöglicht die nahtlose Integration von externen Geräten wie Synthesizern, Drum Machines und Samplern über MIDI.

Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt verschiedene Methoden zum Arbeiten mit externer Hardware in Live.

Schritt 1 - Anschließen der Hardware

Um die meisten Hardwarekomponenten mit Live steuern zu können, benötigst Du folgende Geräte:

  • Ein Hardwaregerät mit MIDI-Anschluss (falls es nicht MIDI-fähig sein sollte, ist ein geeigneter Konverter erforderlich - z.B. MIDI zu CV/Gate).
  • Ein MIDI-Interface oder ein freier MIDI-Port (um MIDI-Signale an das Gerät zu schicken).
  • Ein Audio-Interface (zum Abhören und zur Aufnahme des Audiosignals)
  • MIDI/Audio über USB: Wenn Dein Computer eines dieser Protokolle unterstützt, kann ein USB-Kabel an angeschlossen und anstelle eines MIDI-Interfaces bzw. eines Audio-Interfaces verwendet werden.

Das Anschliessen der Hardware:

1. Verbinde MIDI Out aus Deinem MIDI-Interface mit MIDI In des Hardwaregeräts.

2. Verbinde Audio Out aus dem Hardwaregerät mit Audio In des Audio-Interfaces.

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3. Wenn Dein Gerät auch über einen MIDI-Ausgang verfügt, kannst Du es an Live anschließen, um somit die MIDI-Daten der Hardware aufnehmen zu können. Verbinde MIDI Out des Geräts mit MIDI In des MIDI-Interfaces.

4. Wenn das Gerät MIDI oder Audio über USB unterstützt, verbinde es über ein USB-Kabel mit dem Computer.

Schritt 2 - Konfigurieren der Audioeinstellungen von Live

Abhören der Hardware in Live, um den Sound mit Effekten zu bearbeiten und/oder aufzunehmen:

1. Öffne die Voreinstellungen in Live, und klicke dort auf Audio.

2. Aktiviere Dein Audio-Interface und klicke auf Eingangskonfig:

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3. Aktiviere nun die Eingänge, die mit Deiner Hardware verbunden sind

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Beachte: Um eine Verdoppelung des Sounds zu vermeiden, musst Du in der Regel den Ausgang dieses Kanals in der Steuersoftware des Audio-Interfaces stumm schalten (falls vorhanden). Andernfalls wird das Audiosignal sowohl über die Steuerungssoftware als auch über Live ausgegeben.

Wenn dein Gerät Audio über USB unterstützt, kannst Du dieses Gerät als Audio-Interface in den Audioeinstellungen von Live auswählen.

Hinweis: Auf dem Mac ist es möglich, zwei verschiedene Geräte als Ein- und Ausgabegerät auszuwählen. Unter Windows ist dies nicht möglich - Sie müssen das gleiche Gerät wie das Ein- und Ausgabegerät auswählen.

Schritt 3 - Konfigurieren der MIDI-Einstellungen von Live

Die MIDI Ausgangsports

1. Öffne Voreinstellungen -> Link/MIDI.

2. Aktiviere Track für den entsprechenden Output-MIDI-Port. So kannst Du sowohl MIDI-Noten zum Abspielen von Noten als auch MIDI Control Change (CC)-Befehle an das Hardware-Gerät schicken, um dessen Parameter wie Filter Cutoff, Resonanz, ADSR und alles andere, was in Echtzeit optimiert werden kann, zu automatisieren.

Hinweis: Nicht alle Geräte reagieren auf MIDI CC-Befehle. Überprüfe die technischen Daten des Geräts, ob es unterstützt wird.

3. Um ein externes Gerät mit einem internen Sequenzer zu synchronisieren oder falls das Gerät über MIDI-synchronisierbare Elemente verfügt, musst Du die Schaltfläche "Sync" für den entsprechenden MIDI-Ausgang aktivieren.

4. Remote sollte für den Output-MIDI-Anschluss deaktiviert bleiben.

Hinweis: Eine ausführliche Erklärung dieser Funktionen findest Du in unserem Artikel über Lives MIDI-Ports.

External_Hardware_with_Live_2018-01-12_at_17.41.00.png

MIDI-Eingangsports

1. Um Noten- und/oder MIDI CC Daten empfangen zu können, musst Du Track des MIDI Input Ports aktivieren

2. Um Live Parameter mit dem Controller über MIDI steuern zu können, musst Du auf Remote klicken

Local Control: Wenn dein Synth über eine Tastatur verfügt, stelle Local Control des Synths aus, um redundante Nachrichten zu vermeiden. Das bedeutet, dass das Spielen von Tasten oder das Optimieren von Drehreglern den Synthesizer nicht direkt beeinflusst, sondern nur diese Nachrichten von seinem MIDI Out an Live gesendet werden; sie werden dann über seinen MIDI In von Live an den Synthesizer zurückgesendet. Das Handbuch des Synthesizers erklärt dir, wie Du die lokale Steuerung deaktivieren kannst (je nach Hersteller wird es evtl. anders bezeichnet).

Schritt 4 - Steuern der Hardware über Live

Es gibt zwei Methoden zur Steuerung und zum Abhören der Hardware von Live.

Verfahren 1 - Verwendung eines externen Instruments

External Instrument ist die einfachste Art, Hardware in Live zu verwenden. Es ermöglicht, die Hardware wie jedes andere Live-Instrument zu spielen und zu steuern. MIDI und Audio sind in einem einzigen Kanal kombiniert und das Gerät wird über MIDI-Clips gesteuert. MIDI-Effekte und Audio-Effekte können der gleichen Spur hinzugefügt werden.

Hinweis: External Instrument ist nur in Live Standard oder Suite verfügbar. Wenn Intro oder hast, nutze Methode 2, siehe unten.

External_Hardware_with_Live_2018-01-12_at_17.42.47_copy.png

1. Stelle sowohl den MIDI-Ausgangsport als auch den/die Audioeingangsport(e) ein, die an das Hardwaregerät angeschlossen sind.

2. Live wird versuchen, die Audiolatenz bei der Verwendung des externen Instruments zu kompensieren. Je nachdem, welches Hardwaregerät Du verwendest, kann es zu zusätzlichen Latenzzeiten kommen. Das kannst Du beheben, indem Du den Regler Hardware Latency auf dem Gerät des externen Instruments so einstellst, dass das Audio mit dem Rest des Sets synchronisiert ist.

Hier siehst Du, wie Du einen Roland Juno mit dem externen Instrument steuern und abhören kannst:

External_Hardware_with_Live_2018-01-12_at_17.42.47.png

Methode 2 - Verwendung von zwei MIDI- und Audiospuren

Falls Du kein externes Instrument hast oder diese Methode bevorzugst:

1. Erstelle eine MIDI-Spur, die so konfiguriert ist, um MIDI an den richtigen MIDI-Ausgangsport zu senden.

2. Füge dann eine Audiospur hinzu, die so konfiguriert ist, dass sie Audio vom richtigen Audioeingang empfängt.

3. Der Monitor der Audiospur sollte dann auf "In" geschaltet werden, um den Sound abzuhören

Hinweis: Bei Verwendung dieser Methode sollte Reduzierte Latenzzeit beim Monitoring im Menü Optionen aktiviert werden. Du kannst das Timing manuell korrigieren, indem Du ein negatives Spurdelay auf der MIDI-Spur einstellst, bis es mit dem Rest des Sets synchron ist.

Normalerweise sollte die Gesamtlatenz, die unter Globale Latenz in den Audioeinstellungen von Live aufgeführt ist, als negatives Trackdelay eingegeben werden, z.B. -15,8 ms. Falls es zusätzliche Latenz im Gerät selbst gibt, musst Du diesen Betrag möglicherweise weiter nach Gehör anpassen, bis alles synchron ist.

Hier ist derselbe Roland Juno, wie er von einer separaten MIDI- und Audiospur gesteuert wird, inklusive Track Delay, das ihn mit dem Rest des Sets synchron hält:

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Synchronisieren externer Hardware mit Live

Falls du nur die Hardware synchronisieren musst und in Live nicht abhören oder aufnehmen musst, kannst du Live auch über MIDI synchronisieren.

Steuerung von Multitimbralgeräten (Multimodus)

Wenn dein Hardwaregerät den Multi-Modus (auch Multitimbrality genannt) unterstützt, d.h. dass du mehr als einen Patch oder Sound gleichzeitig über verschiedene MIDI-Kanäle steuern kannst, wird das Setup etwas anders sein - vor allem, wenn dein Synth- oder Audio-Interface nicht über mehrere Ausgänge oder Eingänge verfügt.

Wenn der Synth mit getrennten mehreren Audioausgängen ausgestattet ist, kannst du mehrere Instanzen des External Instruments verwenden. In dieser Situation wird jeder Patch auf dem Synth einem bestimmten MIDI-Kanal zugeordnet und sendet Audio von einem dedizierten analogen Ausgang an einen dedizierten Eingang des Audio-Interfaces. Lade einfach das externe Instrument in jede MIDI-Spur und konfiguriere die entsprechenden MIDI- und Audiokanäle entsprechend.

Wenn der Synthesizer stattdessen nur einen einzigen (Stereo-)Ausgang hat oder wenn dein Audio-Interface nicht mehr als ein Stereo-(zwei Mono)-Eingangspaar hat, empfehlen wir die Verwendung diskreter MIDI- und Audiospuren, wie du hier sehen kannst:

External_Hardware_with_Live_2018-01-12_at_17.48.06.png

Auf diese Weise werden alle Sounds zu einer Spur zusammengeführt.

Wenn du die verschiedenen Patches als getrennte Spuren aufzunehmen möchtest, musst du eine Reihe von Audioaufnahmen machen und jedes Mal bis auf einen MIDI-Kanal stumm schalten. Auch bei dieser Methode findet keine automatische Kompensation statt - du musst die Spurverzögerungen entsprechend anpassen.

Program Change Messages

Du kannst zwischen verschiedenen Patches, Patterns oder Presets wechseln, indem Du MIDI Program Change-Befehle über MIDI-Clips sendest.

Verwende dazu die Steuerelemente "Pgm Change", die sich im Feld Notes des Clips befinden. Trage die entsprechende Bank, Subbank und Programmnummer ein, um beim Starten dieses Clips das Hardwaregerät das Preset entsprechend zu ändern.

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Hinweis: Das Gerät benötigt eventuell etwas Zeit, um das Preset nach Empfang der Program Change-Meldung tatsächlich zu ändern. Wenn der Clip gleich zu Beginn Noten enthält, sind sie möglicherweise noch mit dem vorherigen Patch hörbar.

Hinweis: Wenn du keine MIDI-Noten wiedergeben musst, sondern mit Hilfe von Program Changes neue Patterns auslösen möchten (z.B. auf einer Drum machine), kannst du einen leeren MIDI-Clip mit den Einstellungen "Pgm Change" erstellen. Wenn du diesen Clip in Live starten, wird das entsprechende Muster auf der externen Hardware ausgelöst.

Schritt 5 - Verwendung von Hardware-Effekten

Für beste Ergebnisse benötigst du ein Audio-Interface mit mindestens zwei Stereoausgängen und einem Stereoeingang. Es funktioniert auch mit nur einem Stereoausgang (zwei Mono-Ausgänge) und einem einzigen Mono-Eingang - aber in diesem Fall sind die Effekte rein mono.

1. Verbinde einen Audioausgang (Mono) oder ein Ausgangspaar (Stereo) des Audio-Interfaces mit den Eingängen des Hardware-Effekts.

2. Verbinde dann das Audio aus dem Hardware-Effekt mit einem Eingang (Mono) oder einem Eingangspaar (Stereo) des Audio-Interfaces.

Hinweis: Um eine Verdoppelung des Klangs zu vermeiden, musst du in der Regel den Ausgang dieses Kanals in der Software des Audio-Interfaces stumm schalten (falls vorhanden). Andernfalls spielt das Audio sowohl über die Steuerungssoftware als auch über Live ab.

Verfahren 1 - External Audio Effect verwenden

External Audio Effect kann als Insert-Effekt oder auf einem Return-Kanal verwendet werden.

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Audio To wählt die Ausgänge des Audiointerfaces des Computers aus, die mit dem Eingang des externen Effekts verbunden sind, während Audio From die Eingänge des Interfaces auswählt, die mit dem Ausgang des externen Effekts verbunden sind. Wie beim External Instrument kann die Latenz im Hardware-Effekt mit dem Regler Hardware Latency ausgeglichen werden. Weitere Informationen zum externen Audioeffektgerät findest Du im Handbuch.

Abhängig von deinem Audio-Interface musst du möglicherweise auch die Routings im dedizierten Bedienfeld des Interfaces anpassen. Weitere Anweisungen findest du im Handbuch oder auf der Website des Herstellers.

Hinweis: Dieses Gerät ist nur in Live Standard oder Suite verfügbar. Falls Du Lite oder Intro verwendest, musst du die untenstehende Methode 2 verwenden.

Verfahren 2 - Verwendung einer Return-Spur und einer Audiospur

Es ist auch möglich, externe Effekte mit einer Kombination aus einem Return, um Audio zum Effekt zu schicken, und einer Audiospur zur Überwachung des betroffenen Audios zu verwenden. Für diese Methode sollte Reduzierte Latenz beim Monitoring unter Optionen aktiv sein.

Erstelle einen leeren Return Kanal und stelle Audio To auf die gleichen Ausgänge des Audio-Interfaces ein, die mit dem Eingang des externen Effekts verbunden sind.

Erstelle dann eine leere Audiospur und stelle Audio From auf die gleichen Eingänge ein, die an den Audioausgang des Hardwareeffekts angeschlossen sind. Ändere Monitor auf In. Dies ist die Spur, die verwendet wird, um das betroffene Audio des Hardware-Effekt abzuhören.

Um Audio an das Gerät zu schicken, stelle den Send-Regler auf der/den zu bearbeitenden Spur(en) auf voll, und stelle dann den Pegel der Audiospur ein, die das betreffende Signal überwacht, um die Menge an Wet-Audio auszugleichen. Um eventuelle Latenzen auszugleichen, kannst du dies anpassen, indem du der Abhörspur eine negative Spurverzögerung hinzufügst.

In diesem Screenshot sendet Return A To Effect eine Kopie des Signals von Wavetable an den Effekt, und das betreffende Audio wird über die Eingänge 1/2 auf einer leeren Audiospur FROM Effect an Live zurückgegeben:

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Hinweis: Return-Tracks werden nicht latenzkompensiert, wenn sie auf eine Audiospur zurückgeführt werden, wenn das entsprechende Send auf der Zielspur aktiv ist.

Um die korrekte Delay-Kompensation für Return-Tracks wiederherzustellen, die auf Audiospuren geroutet sind, musst du die entsprechenden Sends deaktivieren. Du kannst das Send deaktivieren, indem du mit der rechten Maustaste auf den Knopf Senden klickst und "Disable Send" wählst. Wenn du beispielsweise Return Track A an FROM Effect weiterleitest, klicke mit der rechten Maustaste auf Send A an FROM Effect und wähle "Disable Send", um die korrekte Latenzkorrektur wiederherzustellen.

Schritt 6 - Aufnahme der Hardware als Audio

Es gibt einige verschiedene Methoden, um die Ausgabe der Hardware als Audio in Live aufzuzeichnen.

Verfahren 1 - Direkte Aufnahme auf eine andere Audiospur

1. Erzeuge eine leere Audiospur

2. Stelle Audio From so ein, dass das Audio direkt vom externen Instrument oder vom Audioeffekt-Track empfangen wird. Du kannst zwischen Pre FX, Post FX und Post Mixer wählen.

Falls du Effekte hinter das External Instrument oder Audioeffekt in die Live-Gerätekette eingefügt hast, empfehlen wir die Aufnahme mit Pre FX, um das reine Audio von der Hardware aufzunehmen. So kannst du sie weiter bearbeiten oder nachträglich anpassen.

3. Lasse Monitor der Aufnahme-Audiospur auf Off.

4. Schalte die Spur scharf und starte die Aufnahme in einen leeren Clip-Slot.

Hier ist ein Screenshot, der einen Synth zeigt, der intern in Live aufgenommen wird. Das Audio wird über Pre FX aufgenommen:

 External_Hardware_with_Live_2018-01-12_at_18.00.17.png

Hinweis: Es ist auch möglich, direkt vom externen Eingang der Schnittstelle aufzunehmen. Der Vorteil dabei ist, dass du in Mono aufnehmen kannst (indem du nur einen Eingang wählst), während die interne Aufnahme immer in Stereo abläuft. Denke aber daran, dass bei Verwendung mehrerer externer Instrumente oder Audioeffekte die Anpassung der Hardware-Latenzzeit auf einem (oder mehreren) Gerät diese im Vergleich zu den anderen Geräten ausgleicht. Das führt dazu, dass alle aufgenommenen Audiospuren nicht mehr synchron zueinander sind. In diesem Fall musst du die Position des Clip-Playheads anschließend manuell anpassen. Für vollständig kompensierte Audioaufnahmen empfehlen wir die interne Aufnahme gemäß unseren Anweisungen oben.

Methode 2 - Exportieren der einzelnen Spuren

Du könntest stattdessen auch die einzelne Spur exportieren. Klicke auf Export Audio/Video aus dem Datei-Menü (Shift + CTRL/CMD + R). Nach der Bestätigung wird der Track in Echtzeit gerendert. Wenn das erledigt ist, musst du nur noch das exportierte Audio in eine eigene Audiospur in Live ziehen.

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Verfahren 3 - Einfrieren und die Spur als Audio fixieren

Klicke mit der rechten Maustaste auf den Track und friere ihn ein. Dadurch wird die Spur in Audio umgewandelt und alle verwendeten Geräte und MIDI-Patterns gelöscht. Wenn du sie behalten möchtest, dupliziere die Spur vor dem Einfrieren und Reduzieren.

Methode 4 - Exportieren des gesamten Sets

Du kannst dich auch dafür entscheiden, die Hardware bis zum Export des Tracks komplett "live" zu halten. Wähleden Befehl Audio/Video exportieren aus Lives Datei-Menü.

Hinweis: Wenn du nachträgliche Änderungen am Arrangement oder Mix-Down vornehmen möchtest, musst du die gesamte Aufnahme erneut durchführen.

Schritt 7 - Minimierung der Latenz

Während es in einer computergestützten Recordingumgebung fast unmöglich ist, Latenz vollständig zu eliminieren, gibt es verschiedene Strategien, die sie reduzieren können.

  • Reduzierung der Puffergröße und Erhöhung der Abtastrate
  • ASIO-Treiber unter Windows und Core Audio unter Mac verwenden
  • Ein dediziertes Audio-Interface mit nativen Treibern verwenden
  • Reduzierung der CPU-Last
  • Verwenden von "Reduzierte Latenz beim Monitoring", wenn du in Live abhörst.
  • Über das Audio-Interface abhören, wenn direkt abgehört wird.
  • Abhören über ein externes Mischpult
  • Wissen, wann man "Treiberfehlerkompensation" verwenden sollte.

Weitere Informationen zu all dem findest du in unserem Artikel über Latenz und Verzögerung.